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Die Schwierigkeit dabei war, den Weg für MICH zu finden. Die Klarheit zu erlangen, was ich wirklich wollte.

Heute stellen wir euch Fotografin Tanja Deuß von Knusperfarben Fotografie & Grafikdesign bei „Das sind wir – GründerMütter“ vor. Sie ist immer mit vollem Herzblut und Einsatz bei der Sache – häufig auch bei den GründerMütter Events und hält so die schönen GründerMütter Momente für uns fest. Nun wird sie uns ihre Geschichte erzählen. Jede Menge Tipps rund um die Selbstständigkeit gibt es auch. Also hole dir eine Tasse Tee, lehne dich zurück und lass dich von ihr inspirieren.

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Liebe Tanja, schön, dass wir dich heute im Interview haben. Verrate uns doch einmal ein wenig von dir und vom Weg zu deinem Business.

Gelernt habe ich irgendwann einmal den Beruf der Schriftsetzerin. Ich liebe Typografie und grafische Feinheiten. Ich bin in Düsseldorf geboren und nie von hier weggezogen. Dafür reise ich gern. Am liebsten nach New York.

Ich war viele Jahre Frontsängerin diverser Rock-, Southern-Rock und Countryrockbands.

Da ich schon immer den Wunsch hatte, kreativ zu arbeiten aber leider aus finanziellen Gründen nicht studieren konnte, war mein Weg auf der Kreativleiter etwas mühsam. Ich startete nach meiner Ausbildung als Reinzeichnerin/Druckvorlangeherstellerin, habe in diversen Werbeagenturen Erfahrungen gesammelt und wurde schließlich Artdirektorin für Print, Web und Film. Ich kenne den BtoB-Bereich sehr gut. Bin aber auch immer bei der Endkundenwerbung tätig gewesen. Z. B. für Schöner Wohnen Farbe, Dorma, Mitsubishi Electric, Michelin, Vaillant oder Kludi. 

Große Namen sind schön aber erlauben nur ein Mindestmaß an Kreativität. Also war meine Entscheidung: nichts wie raus aus der Agentur und rein ins Miteinander mit eigenen Kunden.

Das war die beste Entscheidung meines Lebens!

Sowohl für meinen beruflichen als auch meinen gesundheitlichen Weg. Selbstbestimmtes Arbeiten ist für mich das Wichtigste. 

Von stehst du jetzt? Was machst du aktuell?

Ich bin 54 Jahre alt, verheiratet und Patchwork-Mum von drei Jungs, die alle schon flügge sind.

Ich bin Kreative. Wenn ihr mich jetzt nach meiner “Positionierung” fragt, dann muss ich wohl sagen, dass ich mich im Bereich der Business- und Social-Media-Fotografie für Frauen (Gründerinnen, Solopreneurinnen) sehr wohl fühle. HInzu kommen natürlich meine Projekte im Bereich Grafik und Artdirektion. Viele wissen es nicht aber mein Hauptarbeitsbereich liegt tatsächlich in der Grafik. 

Seit 2 Jahren gebe ich zusammen mit 3 anderen wundervollen Menschen das Stadtteilmagazin BUHM (Benrath-, Urdenbach-, Hassels Magazin) für den Düsseldorfer Süden heraus. Dies passiert ehrenamtlich und wir finanzieren den Druck (Theissen Medien Gruppe) über Anzeigen. Der Spaß, den mir die freie grafische Erstellung, die Bildreportagen und Leserreaktionen bereitet, lässt das fehlende Einkommen vergessen. Irgendwann rentiert es sich schon. Go with the flow! 

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Meine Fotoprojekte sind meine Spielwiese.

In den letzten 2 Jahren habe ich gemerkt, wie wichtig Social Media im Leben einer Selbständigen ist. Präsenz ist das A und O. Guter Content dafür ist die Eintrittskarte für Kunden. Und so habe ich mich sowohl in die Bereiche Visual Storytelling als auch Social Media Fotografie vertieft. Das ist genau mein Ding. Frauen sichtbar machen. Zeigen, wie interessant der vermeintlich “normale” oder “langweilige” Arbeitsalltag sein kann. Tststs! Ganz persönlich, ganz individuell. Dafür kann man mich buchen. 

Kunst und ich sind eng mit dem Thema Polaroid verbunden. Polaroid-Manipulationen, Collagen, Workshops und gemeinsame Pola-Walks geben mir immer Abstand zur oftmals perfekten Arbeits-Fotografie.

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Bei Polaroids weiß man nie, was dabei raus kommt. So spannend. Ich hatte schon viele Einzelausstellungen in Galerien und war auch bei der PhotoPopUp Fair dabei. Ich bin Mitglied der “Düsseldorfer Künstler e.V.”. Außerdem habe ich 2 Art-Magazine herausgegeben, die hoffentlich bald wieder in meinen neuen Shop einziehen.

Ich erfahre viel Unterstützung durch meinen Mann Manfred Schmidt. So oft ist er “the brain of technics” in meinen Projekten.

Ich bin dankbar und froh, jemanden an meiner Seite zu wissen, der mir meine Freiheiten lässt und gleichzeitig jede Idee mit mir durchzieht. 

Was war deine bisher größte Herausforderung in deiner Selbstständigkeit?

Das war mit Sicherheit der Start und die Findung meiner Selbst in den Anfangsjahren. Ich wäre vorher nie auf die Idee gekommen, dass Selbständigkeit mein Ding ist. Aber da ich ins kalte Wasser gesprungen bin, musste ich da nun durch. 

Natürlich kam ich vom Fach, hatte jahrelange Berufserfahrung und ein großes Netzwerk. Aber ich habe mich in den Jahren der Selbständigkeit erst geformt. Auch meine Kunden haben mich geformt. Gestartet bin ich als Familien- und Hochzeitsfotografin. Erfolgreich. Kann ich anders nicht sagen. 

Aber die Außensicht und alles, was an guten Ratschlägen auf mich eingedonnert kam, war mir suspekt. Du MUSST dich positionieren. Du MUSST dies haben und das auch. Mach es so und so. Das hat mich sowas von genervt. 

Die Schwierigkeit dabei war, den Weg für MICH zu finden. Die Klarheit zu erlangen, was ich wirklich wollte.

Was mir unbändige Freude bereitet und was mir Bauchschmerzen verursacht. 

Ich glaube tatsächlich nicht, dass die größte Herausforderung etwas Stoffliches oder Finanzielles war sondern meine Befreiung von auf diktierten Normen. 

Als ich dazu überging mir zu erlauben zu sagen: hey, du bist nicht nur Fotografin oder Grafikerin. Du bist Kreative. Du bist auch konzeptionell. Dir fehlt die konzeptionelle Fotografie. Der Businessbereich, denn darin bist du Expertin! 

Du hast deine Gedanken und Ideen überall. Du darfst Projekte annehmen, von denen andere dir abraten. 

Andere sind niemals ich.

Kreativ zu denken ist manchmal nicht einfach. Umschwenken auch nicht. Und wird von vielen nicht verstanden. Darüber wurden Bücher geschrieben. Ich habe mich jetzt einfach erkannt und erlaube mir, eine feste “Positionierung” über Bord zu werfen. Die darf sich jeder greifen, der damit glücklich wird. Ich nun mal nicht. Das schnürt mir die Luft ab. 

Was ist dein Learning daraus, was du auch anderen Selbstständigen mitgeben kannst?

Der Grund, in die Selbständigkeit zu starten, MUSS sein, dass ihr für das, was ihr tun wollt lichterloh brennt und mit ganzem Herzen dahinter steht. Dazu gehört natürlich eine erstmalige Positionierung und ein persönliches Ziel. Für mich habe ich gelernt, dass Ziele nicht so mein Ding sind. Etwas müssen müssen kann ich nicht leiden. Auch, wenn es selbstgesteckt ist.Hört niemals auf, euch zu hinterfragen. Was sagt der Bauch (zum Kunden, zum Projekt, zur jeweiligen Anforderung)? Seid ihr erfüllt, von dem, was ihr tut? Es gibt enorme Hürden abseits des Bauchgefühls zu meistern. Keine Frage. Ich hätte mir in meiner Startphase allerdings jemanden gewünscht, der mir gesagt hätte, dass der Weg zwar beginnt aber nicht STRAIGHT gegangen werden muss. Verlasst eure Komfort-Zone so oft wie möglich. Ihr werdet daran wachsen! Und: lernt so schnell wie möglich NEIN zu sagen (Befreiung pur).

Ihr dürft euch ausprobieren. Vom Weg runter springen. In den Wald, an den See, klettern, buddeln und Neues ausprobieren.

All das ist vollkommen in Ordnung. Und ein normaler Prozess. Macht euch keine Gedanken, wenn der Start wirklich nur ein START war. 

Und sucht euch eine Business-Gemeinschaft, die an eurer Seite steht. Gerade für Frauen ist das oft ein Problem. Ich habe direkt 2015 die GründerMütter (damals noch MomPreneurs) gefunden. Das hat mir so viel Aufwind und Hilfestellung gegeben und ist mit Sicherheit nicht “normal”. Ich konnte in so einige Frauennetzwerke schnuppern und bin rückwärts wieder aus der Türe gestolpert. Ein Netzwerk, dass sich wirklich unterstützt – ohne Häme und Hintergedanken – das habe ich nur hier bei den GründerMüttern gefunden. 

Was macht deiner Meinung nach ein gutes Business-Foto aus?

Ein Foto ist für mich persönlich wirklich gut, wenn es mich emotional berührt und direkt eine Geschichte in meinem Kopf entsteht.

Sei es die des Fotografierenden, des Protagonisten oder meine eigene.

Und das lässt sich natürlich auf Business- oder Social-Media-Bilder übertragen. Muss Bezug zum jeweiligen Business her? Ja, bitte. Aber vielleicht mal ganz anders als andere oder Mitbewerber es machen.

Ein Beispiel:

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Kenne deine Zielgruppe und sei einzigartig. Ecke auch mal an. Mach neugierig!

Lässt du regelmäßig auch von dir Fotos machen?

Hüstel … naja. Einen Grundstock habe ich natürlich. Schließlich habe einen Foto- und Videografen an meiner Seite. Oft erstelle ich Selfies oder lasse mir Making-Of-Fotos schicken. Bisher stand noch nicht so viel an, dass ich z. B. für meine Website neue Bilder machen müsste. Dafür habe ich ja auch meine Making-Of-Videos von Manfred.

Der Gedanke, dass die Bilder nicht so werden könnten, wie ich das möchte, ist meine größte Hürde.

Ich stehe gern vor der Kamera. Aber es fotografiert mich ja niemand wie ich es machen würde. Okay, das will ich ja im Grunde auch nicht. Da muss ich mich dringend fallen lassen. Geht ja nicht anders. Ich arbeite an mir.

Wie wähle ich meine/n FotografIn aus? Hast du Tipps? Was muss er/sie können?

Das ist einfach zu beantworten aber gleichzeitig ein schwieriges Thema. Meine einfache 

Antwort wäre: wähle deine/n Fotograf/in so aus, dass sie/er zu dir passt. Und umgekehrt. 

Der erste Eindruck für euch führt über die Bildsprache der verschiedenen Portfolios. Schaut dabei nicht nur auf die Website. Schaut auch bei Instagram, denn das ist die Plattform für Fotografen. Hier könnt ihr über Reels oder Stories direkt ein bisschen über die Persönlichkeit erfahren.

Ich würde empfehlen, immer eine/n Fotograf/in zu wählen, die/der ein kostenloses Vorgespräch anbietet und viel zu eurem Businessthema erfragt. Und ja, das kann durchaus anstrengend sein und zu einer Reise ins Business-Ich führen. Ich erhalte oft die Rückmeldung, dass nach einem solchen Gespräch die Kundin sich erst noch mal sortieren muss, Ideen erarbeiten, in sich gehen. Das ist mein Begehr. Klarheit! Was wollt ihr wirklich?  

Bei einem solchen Gespräch könnt ihr viel abklopfen. Seid bereit, auch eigene Ideen einzubringen. Erzählt davon. Ein/e Fotograf/in kann nur das abbilden, was ihr kommuniziert habt. Die Spezies der Fotografen ist keine mit Magie geschlagene Zauberkünstler-Truppe. Wir sind darauf angewiesen, dass ihr mitmacht. Geistig und körperlich. Wie ist die Bereitschaft des/der Fotograf/in? Will er oder sie eher ihr eigenes Ding durchziehen oder lässt er/sie sich auf euch ein? Bereitet euch vor! Erstellt vielleicht sogar einen kleinen Fragenkatalog.

Auch solltet ihr darauf achten, dass ihr im Vorfeld ein professionelles Angebot erhaltet, in dem alles zu Veröffentlichungs- und Nutzungsrechten vereinbart wird. So tappt ihr als Kundin niemals in eine Abmahn-Falle. 

Und bitte schreckt nicht vor AGB zurück. Bei einer/einem Fotograf/in, die keine AGB hat, solltet ihr misstrauisch werden. Nicht umgekehrt. AGB sind eine beiderseitige Versicherung und dienen nicht dazu, euch als Kundin in die Pfanne zu hauen.

Habt ihr bei dem Gespräch also das Gefühl, dass auf Augenhöhe kommuniziert wird und dass ihr mit der/dem Fotograf/in ein Team bilden könnt, ist der Drops schon gelutscht.

Vertrauen ist hier das Allerwichtigste. Und Ehrlichkeit. Wenn ihr auf Bildern eine Problemzone habt, die euch das Blut in den Adern gefrieren lässt, dann sagt es ganz offen. Darauf sollte sollte der/die Fotograf/in dann einfach achten. 

Natürlich kann es auch sein, dass die/der Fotograf/in ganz andere Prioritäten hat. Es bringt bei mir z. B. nichts, wenn die Kundin unbedingt sterile Bilder vor einem einfarbigen Hintergrund haben will. Da blocke ich ab. Das ist ein megalangweiliges Studiobild, was mir und anderen ungefähr so viel erzählt wie Nagelpilzcreme. Außerdem ist es nicht mehr zeitgemäß. Aber es ist natürlich ein Anliegen, was berücksichtigt werden muss. Nur, dann bin ich eben nicht die Richtige.

Zusammengefasst: wenn ihr nach dem Kennenlerngespräch das Gefühl habt, ihr werdet ein professionelles Team, welches sich vertraut, die Bedürfnisse des anderen kennenlernen möchte und die Grundlagen nicht außer acht lässt, dann passt es!

Welche drei Tipps kannst du Selbstständigen geben, die ihr Business in Fotos zeigen möchten?

  1. Seid wie ihr seid und verkleidet euch weder thematisch noch äußerlich.
  2. Seid stolz auf euer Business und zeigt der Welt und somit auch euren Kunden bildlich, was ihr könnt und worin ihr Expertin seid.
  3. Versteckt euch nicht hinter Ausreden wie “Ich bin nicht fotogen!”. Dann habt ihr die richtige Fotografiin/Fotograf noch nicht getroffen! Das ist ein Mythos! Befreit euch von allen Selbstzweifeln.

Welche Foto-App oder Technik kannst du für alltägliche Fotos für Insta empfehlen? 

Ich selbst arbeite mit dem gesamten Adobe-Workflow-Spektrum. Das ist aber eher was für Fortgeschrittene und Adobe-Abonnenten. 

Foto-Apps nutze ich nicht. Ich erstelle Bilder für Stories ausschließlich mit meiner iPhone-Kamera (13 Pro) und bearbeite sie dann in den iPhone-Bild-Einstellungen.

Wer viel für Instagram & Co macht, sollte sich im Laufe der Zeit das Handy mit der besten Foto- und Film-Technik zulegen. Das ist die Grundvoraussetzung.

Wenn ich doch mal Lust auf Farb-Filteraktionen habe, nutze ich gern die App “Unfold”. Dort gibt es auch Vorlagen für Stories, Beiträge und im Pro-Bereich kann man seine eigenen Farben anlegen und Logos einladen. Außerdem gibt es kleine Animations-Möglichkeiten. Ist schick gestaltet, absturzsicher und wird ständig erweitert. 

Videos schneide ich ausschließlich am Mac mit den Programmen Da Vinci und Adobe After Effects. Ich habe einige Video-Schnitt-Handy-Apps ausprobiert aber da hat mich nichts überzeugt, weil ich einfach nicht der Handy-Bearbeitungs-Typ bin. Am besten fand ich da noch CapCut. 

Von daher halten sich meine Tipps für Foto- und Video-Apps in Grenzen.

Wer bei den täglichen Bildern die Lichtsituation beachtet und sich bei Wortbeiträgen nicht mit dem Handy-Mikrofon in den Wind stellt, erzielt auch ohne Apps gute Ergebnisse. Ist sowieso viel echter.

Ich plane rund um das Thema Social-Media-, und Handyfotografie Videotipps einzuführen. Vielleicht ist das ja interessant für euch? Darin wird es um Grundeinstellungen und Fehlervermeidungen gehen. Tipps & Tricks rund um das Thema Fotografie eben. 

Du bist schon seit vielen Jahren ein GründerMütter Mitglied. Was bedeutet Netzwerken und GründerMütter für dich?

Was ich oben schon kurz erwähnt habe.

GründerMütter ist für mich ein Netzwerk, das mich wertschätzend in allen Belangen unterstützt.

Keine Frage ist zu doof, keine Antwort abwertend, kein Gefühl falsch. Hier ist netzwerken auch wirklich netzwerken. Und wenn gerade niemand eine Antwort hat, dann kennt jemand doch jemanden, der jemanden zum Thema kennt. 

Ich habe sogar neue Freundinnen gefunden. Auch die Arbeit in der GründerMütter Mastermind-Gruppe war auch für mich als eher gestandene Häsin durchaus spannend und hat mir Wege aufgezeigt, die ich nicht kannte. Stark! Konfettiiiiiimomente – würde Sabine Keck jetzt sagen – inbegriffen. 

Das alles ist in einem Frauennetzwerk für mich die absolute Ausnahme. Deswegen gebe ich genauso gern, wie ich nehme. Ich fühle mich hier einfach gut verstanden und nie alleine. Ich darf down und auch high sein. 

Inspire – Exchange – Connect. Einen besseren Claim gibt es nicht. So ist es. 

Was war eines der schönsten Erlebnisse bei GründerMütter?

Ich glaube, das war der Moment, wo Stefanie im Abschluss-Jahresmeeting vor X Jahren in die Runde fragte, ob sie die Mom-Preneurs in Düsseldorf weiterführen soll. Ich weiß nicht, wieviel Frauen da waren (30 oder 40) und alle waren sich einig: wir müssen bleiben! Steffi hat dann die GründerMütter gegründet. Dieses MeetUp war ein Meilenstein. Und ich war dabei. Hach … wie gut, dass Steffi das gemacht hat. So viel Tolles ist daraus entstanden. Ich sage es ihr, glaube ich, jedes Mal. Gänsehautmoment. 

Und dann noch das erste Offline-Meeting in Corona-Zeiten. Alter Schwede!!! Gemeinschaft.

Wieder in echt und wahrlich. Ich glaube, wir hatten alle ein Tränchen in den Augen und sind danach beschwingt nach Hause geschwebt.

… und in deinen Augen, schönste Foto, das du für GründerMütter gemacht hast?

Das gibt es, glaube ich, nicht. Jedes MeetUp ist einzigartig. Jedes Thema hat andere Emotionen. Jeder Speaker sein Ding. Ihr könnt mich vielleicht nach dem jeweiligen Lieblingsbild eines MeetUps fragen. Aber DAS Bild habe ich tatsächlich nicht. Dazu sind die GründerMütter zu vielseitig.

Was ist dein Lieblingsbuch, Geschichte, Zitat oder Motto?

Mein liebstes-Non-Business-Buch: 

“Die Stadt der träumenden Bücher” von Walter Moers. 

Wer mehr darüber wissen möchte, kann in meinen Instagram-Account schauen. 

Mein liebstes Business-Buch: 

“Das Café am Rande der Welt” von John Strelecky. 

Es war damals eine Hörbuch-Empfehlung der wundervollen Nadja Petranovskaja, als ich sie fragte, ob sie einen Hörtipp für die Rückfahrt von Hamburg hatte.

Ihr könnt mir glauben, ich habe mehrmals auf mein Lenkrad geschlagen und musste – überwältigt von den Erkenntnissen – zwischendurch raus fahren und innehalten. Danach habe ich mich selbständig gemacht. Es kann so einfach sein. Danke Nadja.

Mein Lieblingsmotto:

“Go with the flow”

Alles andere klappt eh für mich nicht. Siehe auch die Geschichte der grünen Meeresschildkröte im “Café am Rande der Welt”.

Vielen Dank für das wunderschöne Gespräch mit dir, liebe Tanja.

Links zu Tanjas Webseite und ihren Social Media Kanälen: 

Tanja ist Mitglied des GründerMütter my+ Membership Programms. Dieses ermöglicht den Mitgliedern sich im Rahmen eines Portraits der Community vorzustellen.

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Ein sehr interessantes Interview. Danke dafür! Ich bin aktuell in den Anfängen meiner Selbstständigkeit und merke für mich auch, dass gerade das Finden zu mir selbst, der anstrengendste Teil ist. Wo genau möchte ich hin? Wer will ich sein? Wer bin ich überhaupt? Dass ich dabei auf meinem Weg manchmal „falsch“ abbiege und es nicht unbedingt schlimm sein muss, daran versuche ich mich gerade zu gewöhnen und vor allem zu wachsen.

    1. Stefaniegundel

      Vielen Dank für deinen Kommentar, liebe Imken! Wir wünschen dir viel Erfolg bei deiner Gründung. Bei Fragen komme auch gerne in die GründerMütter Facbeookgruppe. Hier kannst du sie jederzeit los werden und du wirst auch schnell merken, dass du mit deinen Fragen, Herausforderungen, etc. nicht alleine bist. Viele liebe Grüße Stefanie von GründerMütter