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Contentrecycling: So holst du mehr aus deinem Content raus

6 Steps für weniger Arbeit und mehr Strategie in der Contenterstellung

Aber ja, ich weiß es doch selbst: die meisten von uns können das Wort „Content“ nicht mehr hören. Content scheint der heilige Gral auf dem Weg zu Marketingerfolg und Verkauf zu sein. Wäre da nicht die lästige Planung, die noch lästigere Umsetzung und die Frage, ob – zum Teufel – das nicht auch irgendwie einfacher gehen kann. Genau darum soll es heute gehen, denn wer von Beginn an gut plant und noch besser recyclet, der spart am Ende nicht nur Zeit, sondern auch Nerven.

Recyclen? Aber ja…contentrecyclen, um genau zu sein. Denn – mal ehrlich – meistens ist es doch so: wir erstellen im Schweiße unseres Angesichts einen wirklich qualifizierten Blogbeitrag und wissen mit dem Klick auf „veröffentlichen“ bereits, dass die Arbeit jetzt erst richtig los geht. Einen Teaser auf Insta veröffentlichen. Einen Beitrag auf Facebook posten. Eine Review auf YouTube erstellen, einen Podcast dazu machen und überhaupt: Content streuen, streuen, streuen. Goldrichtig so. Eigentlich! Das Problem: es kostet Zeit. Zu. viel. Zeit!

Die Lösung: Content maximal verwerten und recyceln

Damit ist übrigens nicht gemeint, fünf Jahre alte Blogbeiträge wieder aus der Versenkung zu holen und mit neuer Überschrift als heißesten Shit der Woche zu verkaufen. Im Gegenteil: Contentrecyling meint, aus EINEM einzigen, neuen Contentelement so viele Content-Schnipsel wie nur möglich zu generieren. Für mehr Kanäle, mit wenig Aufwand. So erreichst du unterschiedliche Kundengruppen und bedienst vom Lese- bis zum Audiofan jeden Konsumtyp.

Check – Mission ist klar – doch wie schaffst du das?

Planung is king! Deshalb gilt: lege deine Verwertungs-Abfolge bereits VOR der Erstellung deines Blogbeitrages fest. So hast du die spätere Weiterverwertung bereits auf dem Schirm und kannst deinen Blogbeitrag darauf anpassen. Du hast ein Oberthema und hast es in sinnvolle, qualifizierte Unterthemen unterteilt? Bestens – dann leg mit dem Schreiben los und erstelle deinen ersten Blogbeitrag zu deinem Unterthema. Er ist deine feste Basis, deine „Contentqueen“ für alles, was folgt. Je nachdem auf welchen Kanälen du deine Inhalte streust, kannst du nun andere Formate aus deinem Blogpost generieren und ihn so maximal verwerten.

So recyclest du mit weniger Aufwand und festem Plan:

  1. Erstelle einen Blogbeitrag zu deinem Thema
  2. Generiere aus den Top-5-Aussagen Infografiken, Tipps und Zitat-Cluster für Instagram, Facebook, Pinterest und andere Kanäle (dafür eignet sich Canva hervorragend!)
  3. Lies den gesamten Text deines Blogbeitrages ein und stelle ihn als Audiodatei auf deiner Webseite zur Verfügung.
  4. Nutze deinen Blogbeitrag als Skript für ein Video zum gleichen Thema auf YouTube
  5. Konvertierte das Video in ein quadratisches Format und verkürze es als Video-Beitrag für Instagram
  6. Nutze die Tonspur deinen Videos und stelle sie als Podcast-Quickie zur Verfügung

… und voila… du hast deinen Content mit geringem Aufwand maximal verwertet. Ich meine – seien wir ehrlich: mit einem Fingerschnips ist auch der Recycling-Content nicht erstellt, aber: er kostet dich deutlich weniger Zeit! Vor allem deshalb, weil deine Reihenfolge der Contentschnipsel darauf ausgelegt ist, immer detaillierter und kleiner zu werden und einzelne Elemente weitergenutzt werden können.

Du hast einen absoluten Contentkracher geschrieben und willst ihn in noch mehr Schritten in seine qualifizierten Einzelteile zerlegen? Auch das ist möglich und stellt bei absoluten Top-Themen eine super Möglichkeit dar, um noch mehr Reichweite zu generieren. Deinen Ideen zur maximalen Verwertung sind keine Grenzen gesetzt:

  1. Warum machst du aus deinem Blogbeitrag nicht einfach ein Whitepaper oder sogar ein kleines E-Book?
  2. Oder erstelle aus den wichtigsten Fakten eine Checkliste, die du beispielsweise zum Download auf deiner Webseite anbietest
  3. Oder wie wäre es mit Cross-Promotion? Dabei verlinkst du deine Beiträge in Netzwerken oder als Gastbeiträge
  4. Was auch geht: produziere aus besonders wichtigen und gut laufenden Blogposts Fortsetzungen oder Serien und vertiefe einzelne Punkte, die du wieder dem Contentrecycling zuführen kannst

Du merkst: Contentrecycling ist ein ewiger Kreislauf aus qualifizierten Inhalten und ihrer maximalen, zeitsparenden Verwertbarkeit.

Quick and dirty ist besser als kompromisslose Perfektion

Meine Erfahrung: deine Zielgruppe ist nicht auf der Suche nach akustisch und technisch lupenreinen Podcastfolgen oder minutiös geplanten High-end-Videos mit Konfettibomben. Wenn der Mehrwert stimmt, darf die Umsetzung auch gerne quick and dirty sein. Sei also beispielsweise nicht zu kritisch, wenn deine Audio-Tonspur nicht die Qualität deiner sonstigen Podcast-Folgen hat. Natürlich kannst du je nach Wichtigkeit des Themas entscheiden, welche Contentschnipsel du erstellen möchtest und welche du auslässt.

Mehr über das passende Equipment für die Contenterstellung erfährst in einem der kommenden Blog-Magazin Beiträgen.

Bis dahin, stelle deine Fragen gerne in der GründerMütter Facebookgruppe oder folge GründerMütter auf Instagram, um den Beitrag in keinem Fall zu verpassen.

Wir freuen uns auch in den Kommentaren über deine Tipps & Erfahrungen rund ums Thema Contentrecycling zu erfahren 🙂 Schreibe sie uns.

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