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Redaktionsplanung mit dem GründerMütter Netzwerk – sichtbar werden ohne Stress!

„Was soll ich heute bloß posten? Und morgen? Und überhaupt?“ Wenn diese drei Fragen dir bekannt vorkommen, solltest du unseren Artikel gründlich lesen, dir vielleicht sogar ein Bookmark setzen oder uns abonnieren – und am besten auch noch in unser Netzwerk für selbständige Frauen kommen, um künftig vom gemeinsamen Brainstorming zu profitieren.


Im GründerMütter Netzwerk stehen wir alle vor der Herausforderung, online gut und besser gefunden zu werden, Sichtbarkeit mit den eigenen Themen zu erzielen und am liebsten auch noch ständig empfohlen zu werden. Zusätzlich zu allen anderen Aufgaben, versteht sich.

Deshalb ist eine solide Redaktionsplanung so wichtig, denn sie hält dir täglich den Rücken frei. Statt vor der Eingabemaske zu verzweifeln, machst du dir einfach einen guten Plan.

GründerMütter Best Practices für Redaktionsplanung

Redaktionsplanung ist keine für sich alleine stehende Aufgabe, sondern gehört zum Gesamtpaket, zu deiner Content Marketing Strategie. Du füllst ja nicht die Kanäle, um die Kanäle zu füllen, sondern weil du bestimmte Ziele erreichen möchtest. Einen erhöhten Bekanntheitsgrad, mehr Verkäufe oder Kontakte oder Abonnent:innen – die Grundlage der Redaktionsplanung besteht darin, dass du deine Ziele definierst. Sie müssen nicht kompliziert sein, du solltest einfach nur daran denken:

  1. Jedes Posting, egal wo, hat immer ein Ziel.
  2. Für jedes Ziel notierst du deine Erfolge.
  3. Vor der nächsten Planung analysierst du diese.

Im Gegensatz zu Werbung, die immerzu auf dein Angebot oder Produkt hinweist, besteht Content Marketing aus dem Drumherum:  Postings im Blog und auf den Social-Media-Kanälen sollen auf „Umwegen“ das Interesse an deinem Produkt oder deiner Dienstleistung wecken: Mit Artikeln, Videos, Anregungen, manchmal auch Arbeitshilfen.

Dein wichtigstes Werkzeug ist dabei die Emotion, die du in anderen weckst. Sie sollen das Gefühl bekommen, bei dir gut aufgehoben zu sein. Außerdem hilft Content Marketing dir dabei, Käufer:innen und Kund:innen zu finden, die auch wirklich gut zu dir passen.

Beispiel:

Nehmen wir an, du bist Antistress-Coachin für berufstätige Mütter. Wenn deine Redaktionsplanung daraus besteht, ausführlich aufzuschreiben, wie du ab jetzt jeden Tag erzählen kannst, wie toll du bist und was du verkaufst, dann erzeugst du nach wenigen Tagen Langeweile bei deinem Publikum, das sich hoffentlich aus der Zielgruppe zusammensetzt.

Stattdessen könntest du Einblicke in deine Arbeitsweise bieten, zufriedene Kundinnen zu Wort kommen lassen, deine Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit teilen, Info-Webinare halten, Checklisten oder Tool-Tipps vorstellen, einfach mal erzählen, wie es dir mit welcher Erfahrung geht und von deinen Zielen berichten.

Der Trick bei der Redaktionsplanung besteht dann darin, ausreichend Inhalte für dich zu finden, dabei einen guten Mix zu haben und nebenbei noch deine Ziele zu erreichen. Klingt anstrengend? Ist es nicht, denn mit Struktur und Planung kommst du komfortabel durch das ganze Jahr. Zunächst einmal planst du aber immer nur für einige Monate.

So geht Struktur: Redaktionsplan für drei Monate

Dein Plan sollte sich immer auf einen bestimmten Zeitraum erstrecken. Ein Monat ist zu kurz, sechs sind zu lang: Wir empfehlen dir, immer für drei Monate zu planen und zu sammeln.

Die letzten Jahre haben uns gelehrt, dass es witzlos ist, ein ganzes Jahr im Voraus zu verplanen – egal, ob es um Urlaub, Arbeit oder Redaktionsplanung geht. Als selbständige Unternehmerin hast du den großen Vorteil, dass du selbst entscheidest, auf welche Veränderungen du reagieren willst und wie du deine Redaktionsplanung aktuellen Geschehnissen anpasst.

Dein Plan ist also immer flexibel, denn du kannst jederzeit weitere Dinge ausprobieren, andere weglassen oder die Richtung ändern. Du kannst neue Kanäle ergänzen, auch weitere Formate oder Gastauftritte und natürlich kannst du auch jederzeit ein weiteres spontanes Posting absetzen. Trotzdem brauchst du einen Redaktionsplan und die beginnt mit Entscheidungen rund um die Strukturen deiner Social-Media-Strategie:

  1. Wo willst du vertreten sein – auf welchen Social Media Netzwerken?
  2. Was willst du publizieren – welche Formate kommen in Frage?
  3. Wie wirst du planen, Ideen sammeln – und womit die Posts veröffentlichen?

Jedes Social Media Netzwerk folgt eigenen Regeln und hat eine eigene Ästhetik. Was auf Instagram lässig wirkt, kann auf LinkedIn schnell peinlich werden. Was auf Facebook viele Interaktionen erzeugt, versandet vielleicht auf Twitter.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass du dort am meisten Erfolg haben wirst, wo du selbst auch gerne unterwegs bist als Anwenderin oder Netzwerkerin. Diese Plattformen sind also auf jeden Fall ein guter Anfang. Starte mit einer Liste der Social Media Plattformen, die du bedienen willst.

Dann schreib‘ dir hinter diese Netzwerke die Formate (wie Videos), die du zum aktuellen Zeitpunkt mühelos erstellen kannst. Geh mit deinem Redaktionsplan zunächst unbedingt dahin, wo du dich bereits wohl fühlst, um ein Grundgerüst an Möglichkeiten zu erschaffen. Später kannst du beliebig „anbauen“, jetzt fang‘ aber erst mal überhaupt an.

Es ist richtig, dass Stories und Reels und generelle Videos eine sehr gute Reichweite bringen und lange Artikel besser punkten als kurze und Podcasting ein aufstrebendes Format ist. Aber im ersten Schritt erstellst du dir einen Redaktionsplan und nicht einen Fortbildungsplan.

Du fängst an mit dem, was du schon kannst oder hast. Wenn du dafür einen Plan hast, gehst du den nächsten Schritt und ergänzt neue Formate und Plattformen.

Tools für Redaktionsplanung und Publishing

Ein bewährtes und beliebtes Werkzeug für die Redaktionsplanung ist Trello: Du kannst deine Ideen jeweils auf einer „Karteikarte“ notieren und den Status ändern, wenn du das Posting ausformuliert und ein Bild ausgesucht/gemacht hast und wieder ein Update machen, wenn du ein Datum vergeben und es in ein Publishing-Tool eingegeben hast. Notion.so und Basecamp.com sind Projektmanagement-Anwendungen, die dir dann auch eine Zusammenarbeit mit einer Virtuellen Assistenz erleichtern.

Viele selbständige Frauen arbeiten für die Posting-Planung direkt mit der Grafiklösung Canva in der Cloud. Mit dem Pro-Account von Canva kannst du deine Postings direkt vorplanen, damit sie zum Wunschzeitpunkt auf dem ausgewählten Social-Media-Kanal erscheinen.

Ob du für das Sammeln deiner Ideen dann Whatsapp nimmst, eine eigene Mail einrichtest, in einer Wolke aus Klebezettelchen wohnst oder mit Mindmaps arbeitest, das weißt du selbst am besten. Wichtig ist, dass die Methode deiner Wahl dir und deinen Vorlieben entspricht und du auch wirklich eine Art Sammelbecken einrichtest – denn sobald du mit Redaktionsplanung beginnst, werden wir immer wieder viele Ideen zufliegen.

Das Posten von Artikeln und Fotos/Videos solltest du immer automatisieren. So kannst du entspannt weitere Ideen sammeln und schon mal auf die nächsten drei Monate Redaktionsplanung zugehen.

Canva ist eine gute Methode fürs zeitversetzte Veröffentlichen deiner Redaktionsplanung, later.com hat einen kostenlosen Basis-Account, mit den Creator Tools der meisten Plattformen kann man vorplanen und wenn du nach „Social Media Management Tool“ suchst, findest du zahlreiche weitere Möglichkeiten.

Der Unterschied zwischen News, Saison, Kampagnen und Grundrauschen

Du hast dir überlegt, wie du deine Ideen sammelst, welche Formate du für den Anfang wählst und wie du später die Ergebnisse deiner Redaktionsplanung veröffentlichst. Jetzt fehlt noch der Content selbst: „Was soll ich auf Social Media posten?!“ ist immer die große Frage.

Unser Tipp: Entscheide dich für eine Frequenz und erstelle zunächst grundlegende Inhalte. Zum Beispiel für jeden Montag, Mittwoch, Freitag. Oder jeden Morgen, oder – wenn du ganz viel „Stoff“ hast – für jeden Morgen und Abend. Leg dich fest, wie oft du veröffentlichen willst.

Es klingt nicht so sexy, aber ein zuverlässiges Grundrauschen zu erzeugen ist ein sehr gutes erstes Ziel: In regelmäßigen Abständen mit den eigenen Inhalten sichtbar werden und für die ersten drei Monate zu schauen, welche grundlegenden Inhalte du veröffentlichen kannst.

Das wird einfacher, wenn du „Thementage“ für dich festlegst: Jeden Montag eine Motivation, jeden Mittwoch ein Tipp für eine Umsetzung, jeden Freitag eine Anregung für ein tolles Wochenende deiner Zielgruppe, jeden Dienstag ein Einblick …

Sobald du dich für ein „Thema“ entschieden hast, kannst du auf Stapelverarbeitung umschalten: Sammele 12 Motivationen, 12 Umsetzungstipps, 12 Anregungen – so musst du nicht immer gedanklich zwischen den Aufgaben umschalten und bist schneller, effizienter und vermeidest Überschneidungen oder Doppelpostings.

Wenn dein Grundrauschen steht, kannst du immer noch strategische Kampagnen und saisonale Ziele ergänzen – zum Beispiel in deinem Plan das Weihnachtsgeschäft berücksichtigen oder das Sommerloch. Was das Aufgreifen von News angeht, so solltest du bedenken:

  1. Über News sprechen immer sehr viele andere auch.
  2. Du musst in der Lage sein, Einzigartigkeit oder Meinung zu ergänzen.
  3. Der Faktor der Wiederverwertbarkeit fällt bei News meist weg.

Denn auch das ist ein wichtiger Punkt: Sorgfältig erstellter Content ist kein Einwegartikel. Du kannst erfolgreiche Postings analysieren, wiederholen oder ergänzen. Zeitlose Inhalte nennt man übrigens Evergreen-Content.

Evergreen Content – wie du effizient das Meiste herausholst

Wenn du bis hierhin gelesen hast, weißt du bereits, dass dein Social-Media-Auftritt sich sehr gut strukturieren und vorplanen lässt, um deine Arbeit zu erleichtern und dich durch regelmäßige Postings viel sichtbarer zu machen. Deine Content-Planung für den Redaktionsplan beginnt in der Regel mit einer Bestandsaufnahme: Du schaust, welche Inhalte von dir bereits erstellt worden sind, die jetzt noch verteilt werden können.

Ab heute drehst du das Erstellen deiner Inhalte einfach auch noch um. Du erstellst Blogartikel, Pressemeldungen, Podcasts und Konzepte für deine Gastauftritte so, dass du dir Futter für zwei, drei oder mehr Social-Media-Postings aus diesen Inhalten entnehmen kannst.

  1. Hat der von dir erstelle Inhalt für dein Publikum einen ganz konkreten Nutzwert?
  2. Richtet der Text, das Video oder der Podcast sich an eine bestimmte Zielgruppe?
  3. Transportierst du eine oder mehrere Botschaften mit diesem Content?

Schon hast du drei oder mehr Posting-Inhalte für deinen Redaktionsplan.

Ab jetzt schreibst du einen Blogartikel so, dass du beispielsweise mit wenig Aufwand aus den Zwischenüberschriften Social-Media-Teaser erstellen kannst, damit Menschen dein Blog besuchen wollen.

Damit auch das mühelos klappt, kannst du dir ein Template erstellen: Ein Strukturskelett für deine Texte oder Videos – wie eine Checklist, ob der wichtigste Zweck erfüllt wird.

Evergreen Blog-Content kannst du immer wieder ergänzen, um Arbeitshilfen oder Anmerkungen oder Erfahrungen, und dann nach einigen Monaten noch mal teilen. So wird dein Blog in Suchmaschinen besser gefunden und die Social-Media-Kanäle werden gefüttert. Je länger du das machst, desto sichtbarer durch Content Marketing wirst du.

Redaktionsplanung mit System und Erfolgsgarantie

Auf den Social-Media-Kanälen der anderen sieht es immer so mühelos aus, wenn ständig neuer „Content“ erscheint – ab jetzt also auch bei dir!

Mit den Best Practices für Redaktionsplanung aus dem GründerMütter Netzwerk kannst auch du ohne das Schalten von Anzeigen mehr Sichtbarkeit erzielen, dich wirksamer vernetzen und dich als Anlaufstelle für bestimmte Themen etablieren.

Noch schöner wird deine Redaktionsplanung, wenn du in unseren Facebook Gruppen am Austausch und am virtuellen Coworking (das Teil des GründerMütter my+ Pakets ist) teilnimmst. Zum virtuellen Coworking treffen wir uns am 01.02.2022, 9-11 Uhr, um in einer working session gemeinsam, aber jede für sich, an ihrem Redaktionsplan zu arbeiten. Gemeinsam klappt es eben besser. Natürlich halten wir dich auch über unsere Ergebnisse und Learnings der Session am Laufenden. Mehr dazu bald auf unserem Insta Kanal.

Jede selbständige Frau ist bei uns willkommen – bis bald im GründerMütter Netzwerk 🙂

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